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Im REVOLTE.net dokumentieren wir - unter dem Vorbehalt der Unvollständigkeit - Verbrechen des faschistischen Regimes in Deutschland von 1933 bis 1945. Besonders die noch wenig bekannten und verbreiteten Hintergründe und Fakten, die zumindest bis vor kurzem noch in verschlossenen Archiven schlummerten. Gegen das Vergessen reicht jedoch die bloße Auflistung der Verbrechen nicht, soll doch die Erinnerung an das Vergangene eine Widerholung vermeiden helfen. Deshalb ist es immer wieder nötig auch und vor allem über die Wurzeln dieses dunklen Kapitels der Menschheitsgeschichte aufzuklären: Der Faschismus war eine spezifische Staatsform der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, in der wir noch heute Leben. Das Bewußtsein darüber, daß wir weiterhin in einer latent-virtuell faschistischen Gesellschaft leben, muß zur Wachsamkaeit nicht nur gegenüber dem rechten Rand führen, sondern vor allem gegenüber der sogenannten Mitte. Der Faschismus wird in seiner alten Gestalt keine chance mehr haben... Die autoritäre Technokratie kommt nicht in brauner Kluft! "Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert Und handelt, statt zu reden noch und noch. So was hätt einmal fast die Welt regiert! Die Völker wurden seiner Herr, jedoch Daß niemand uns zu früh da triumphiert - Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." (Bert Brecht, "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui", Epilog) |
NS-ZwangsarbeitDie bis heute umfassendste Dokumentation der NS-Zwangsarbeit ist 50 Jahre alt. Sie war unter Verschluß, bis sie Zweitausendeins vor einigen Jahren entdeckt und veröffentlicht hat. Der Verlag hat jetzt einen Auszug aus dem Buch "Das nationalsozialistische Lagersystem" mit den Namen von 2.500 großen und kleinen Firmen für alle zum Download zusammengestellt. Das Revolte.net stellt diese Liste nun ebenfalls zum freien Download zur Verfügung. So läßt sich feststellen, wer damals an den Arbeitssklaven der Nazis verdient hat und davon heute nichts mehr wissen will. Die Liste: Download als komprimiertes ZIP-Archiv (1 MB, Zum Betrachten der Datei braucht man den "Adobe Acrobat Reader". Er kann direkt bei Adobe gratis heruntergeladen werden. ![]() |
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